Remote-Company: 3 unverzichtbare Must-Haves, um unser Team remote zu führen

Als Agenturinhaber einen Mitarbeiter Remote beschäftigen? Hmm …

 

Ich weiß, dass damit Gedanken verbunden sind, wie:

 

“Was macht er eigentlich den ganzen Tag?”

“Ist er damit beschäftigt, den ganzen Tag Däumchen zu drehen?”

 

und so weiter …

 

Ich selbst kann aber von uns behaupten:

 

  • Wir sind seit Stunde 0 eine Remote-Company. 
  • Unser Output ist gigantisch im Vergleich zu manch anderen Agenturen / Corporates, die ich bisher von innen sehen durfte. 😉
  • Bisher hat kein einziger Mitarbeiter jemals das Remote-Modell in irgendeiner Weise “ausgenutzt”. (Ist vielleicht auch ein Hiring-Thema, huh??)
  • eher ein privater, aber umso wichtiger Grund: Ich selbst reise viel und super gern.

 

Warum also ein Office in der Payroll aufnehmen, dessen Kosten man auf die Kunden umlegen muss?!

 

Nope Amigo – nicht mit uns.

 

Trotzdem braucht es gewisse Strukturen, damit jeder im Team an einem gleichen Strang zieht und Informationsdurchfluss gegeben ist – selbst, wenn man sich nicht täglich sieht.

 

Und mit welchen 3 Dingen wir das in unserer Company umgesetzt haben, erfährst du jetzt:

 

Beginning of Day Report

 

Anton hat für uns ein Prozess gebaut, der so funktioniert:

 

Jeden Morgen bekommt jeder Mitarbeiter um die gleiche Uhrzeit eine Slacknachricht vom Team-Bot mit einem Link zu einer Umfrage:

Die Umfrage fragt die 3 wichtigsten BigRocks für den Tag ab und hat ein Uploadfeld für einen Screenshot des Kalenders des jeweiligen Mitarbeiters.

 

Der Screenshot landet vollautomatisch in unserem Slackchannel, indem alle Teammember drin sind und die Reports von anderen lesen können.

 

Die Vorteile?
Tom zum Beispiel, sagt:

 

“Dadurch überlege ich mir vor der eigentlichen Arbeit ganz genau, welche Prioritäten ich für den Tag habe. Und weil ich auch sehe, was die anderen so geplant haben, weiß ich immer, was bei den anderen so abgeht”.

 

Unterm Strich bedeutet das für das Team:

 

  • Jeder Mitarbeiter hat für den Tag Klarheit über seine Prios.
  • Jeder Mitarbeiter ist genau informiert, was die anderen so machen.

 

Zeiteinsatz, um den Beginning of Day Report auszufüllen?

 

5-10 Minuten.

 

Und wenn wir einen Beginning of Day Report haben, darf natürlich das Gegenstück nicht fehlen:

 

End of Day Report


Nach der Arbeit bittet unser freundlicher Team-Bot um einen Tagesabschluss. Dieser setzt sich neben der Abfrage, ob die BigRocks erledigt wurden, noch unter anderem aus folgenden Fragen zusammen:

 

  • Was lief heute nicht so gut? Und was mache ich beim nächsten Mal besser?
  • Und weil uns Dankbarkeit im Team wichtig ist: Für wen war ich heute dankbar und warum?
  • Relevante KPIs werden abgefragt (aber nicht öffentlich gepostet).

 

Hier ist ein Beispiel Tagesabschluss:

Welchen Vorteil bringt das?

 

Der Tagesabschluss ist auch nochmal eine gute Gelegenheit, um den Tag zu reflektieren. Die Frage “was lief nicht so gut und was mache ich besser?” zwingt einen freundlich, lösungsorientiert zu denken und jedes Mal ein Stück weit besser zu werden.

 

Außerdem sehen die anderen Mitglieder, welche Aufgaben jeweils erledigt wurden und/oder liegen geblieben sind, damit man unter Umständen seinen nächsten Tag anders planen kann.

 

Doch oft sind Themen so komplex, dass ein Face2Face-Meeting unabdingbar ist. 

 

Damit wir unsere Meetings effektiv und effizient halten, haben wir auch dafür uns eine Struktur überlegt.

 

“Highly effective”- Teammeetings

 

Damit niemand an Meetings teilnehmen muss, die für ihn nicht relevant sind, haben wir unsere Meetings nach Themen geclustert.

 

Welche Themen sich anbieten? Bei uns sind es derzeit diese hier:

 

  • Management,
  • Marketing,
  • Sales,
  • Customer Success.

 

Somit können wir von Anfang an, tiefer in bestimmte Themen eintauchen und müssen keine Außenstehenden innerhalb des Teams in die “open Loops” reinholen.

 

Gleichzeitig ermöglicht es uns zum Beispiel, dass wir das Sales-Meeting gezielt für Role-Plays nutzen. Oder einen Case aus einem Accountability-Call in einem Customer Success nachspielen.

 

Unsere Teammitglieder werden dadurch innerhalb des Departments besser, weil jedes Mitglied eine andere Perspektive in den Case oder ins Brainstorming reingibt.

 

Im Marketingmeeting gibt zum Beispiel der Head of Design eine “grafische” Perspektive auf eine neue Video Ad, während der Copywriter den Fokus auf die Conversion legt.

 

Ganz schön produktiv, wenn du mich fragst. 😉

 

Workation: Wie sieht es aus, wenn das Team sich “real” trifft?

 

Kurze Antwort:

Ausführliche Antwort:

Klar ist es eine ungewöhnliche Situation, wenn fast fremde Menschen auf engsten Raum 24/7 aufeinander sitzen. 

 

Doch nicht mit uns!

 

Wir haben den perfekten Spagat geschafft zwischen Deepdive-Workphasen und coolen Gruppenaktivitäten wie:

 

  • zusammen schnorcheln,
  • Abendessen kochen oder
  • in die Stadt gehen.

 

Wie haben wir das erreicht? Indem wir von Anfang an einen klaren Rahmen dafür gesetzt haben, indem wir jeden Einzelnen gefragt haben, worauf er wert legt und was ihn stört.

 

So wurde gewährleistet, dass die persönlichen Grenzen respektiert werden und niemand irgendjemandem unbeabsichtigt auf die Nerven geht. 

Zudem haben wir klare Deepwork-Zonen festgelegt, in denen jeder der Party zu jederzeit joinen konnte, um an seinen ToDos zu arbeiten.

 

“Feste Arbeitszeiten” gab es nicht, aber dafür Zeiten, in denen man gemeinsam zusammenkam, um den Rest des Tages zu besprechen.

 

Klingt nach viel Harmonie und krassen Ergebnissen? 

 

War es auch.😉

 

Und vermutlich stellst du dir die Frage, wie du ebenfalls so ein Team auf die Beine stellst. 

 

Wie du Remote-Mitarbeiter findest, die sich auf engstem Raum nicht auf die Nerven gehen

 

Um dir diese Frage perfekt zu beantworten, empfehle ich dir mein Interview mit “Mr. Recruiting” Jan Lütje. (Hier klicken)

 

Wir sprechen über folgende Dinge:

 

  • Wie du A-Player findest & einstellst
  • Welches Gehalt du ihnen auszahlst?
  • Was sind typische Red-Flags im Bewerbungsprozess?

 

Ist derzeit bei uns ein Remote-Job offen?

 

Da wir kein klassisches Karriereportal haben, empfehle ich dir, dich einfach in unseren Newsletter einzutragen. Immer wenn wir eine Stelle zu besetzen haben, dann denken wir an die eigene Community als Erstes. 

 

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